Das ist ein verlorener Turnschuh in einer Pfütze. Doch wenn man ihn näher betrachtet, ist es plötzlich ein großes Abenteuer, das zwei Leute erleben.
Seit 2006 erschafft der englische Streetart-Künstler Slinkachu Momente wie diese – verrückt, lustig, verstörend, einsam, normal…
Wie er das tut und warum, sieht man hier:
Das ist James Rizzi. Er war ein New Yorker Maler und ist gestern im Alter von 61 Jahren gestorben.
Ich kenne ihn nur, weil mir ein Freund mal einen Bildband von ihm geschenkt hat. Ich habe keine Ahnung von Kunst, doch die Bilder haben mir gefallen, weil sie bunt und lustig sind und weil man ständig grinsen muss. Rizzi hat sein New York gemalt, wie er es vermutlich gern sehen wollte: als großes Wimmelbild mit lachenden Hochhäusern und notorisch verliebten Einwohnern.
Das ist eine SMS vom Erzengel Gabriel an die Jungfrau Maria. Er teilt ihr mit, dass sie einem gewissen Sohn Gottes das Leben schenken wird.
In dem schönen Video unten kann man sehen, wie die Geschichte mit Jesus abgelaufen wäre, hätten die Leute damals schon das ganze moderne Zeug gehabt. Ausgedacht hat sich das die portugiesische Softwarefirma Excentric.
Besonders lustig der Routenplaner von Google Maps:
Und hier jetzt die ganze schöne, schräge Weihnachtsgeschichte:
Das ist ein Pferderennen. Davon wird es in der neuen TV-Serie “Luck” (HBO) so einige geben, denn sie spielt im zwielichtigen Milieu einer Pferderennbahn, und zwar mit Starbesetzung: Dustin Hoffman und Nick Nolte.
Das Drehbuch zu „Luck“ stammt von „Deadwood“-Erfinder David Milch, die Regie des Serienpiloten übernahm Michael Mann (u.a. „Heat“ mit Al Pacino und Robert de Niro).
„Luck“ startet im Januar 2012 mit der ersten Staffel (neun Episoden) in den USA und vielleicht ja dann auch irgendwann im BRD-Fernsehen.
Das sind Verkehrsteilnehmer in Ho-Chi-Minh-Stadt. Der britische Fotograf Rob Whitworth war so beeindruckt von dem Gewusel, dass er einen Timelapse-Film gemacht hat. Und plötzlich wird aus dem scheinbaren Chaos eine großartige Choreographie…
Das sind zwei Männer, die auf einer Plattform stehen. Sie sind zwei der fünf Figuren, die in dem Puppentrickfilm “Balance” um selbige ringen, bis das Miteinander zum Gegeneinander wird… Eine düstere Parabel auf den menschlichen Egoismus und ein Kurzfilmklassiker. 1989 bekamen die Zwillingsbrüder Christoph und Wolfgang Lauenstein dafür den Oscar in der Kategorie “Bester animierter Kurzfilm”.
Heute zufällig wiederentdeckt.
Das ist ein Plattenspieler. Er ist Teil der Geschichte, die der 26jährige Animationskünstler Denis Chapon mit seinem Bleistift erzählt. Drei Jahre lang zeichnete er täglich 12 Bilder auf die Rückseite bedruckter A4-Seiten – das ergab pro Tag eine animierte Sequenz von einer Sekunde. Herausgekommen ist ein schöner, surrealer Zeichentrickfilm.
Das ist Marcel. Marcel ist eine Muschel wie andere Muscheln auch – nur mit dem Unterschied, dass er Schuhe trägt und ein Gesicht hat. Vor einem Jahr etwa habe ich den ersten Teil seiner Geschichte auf diese Seite geklebt, und zwar HIER.
Seit kurzem gibt es nun eine Fortsetzung, in der wir unter anderem erfahren, dass Marcel einen Käfer als Auto benutzt, in einem Stück Brot schläft und gern auf den Z-Tasten eines Laptops rumsteht. Außerdem wird er uns erklären, warum er oft lächelt: “Weil es die Sache wert ist.”
Das ist ein öffentliches Klo mit typischer, mehr oder weniger kunstvoller Kriegsbemalung. Diese fröhliche Nasszelle bildet die Kulisse für einen Animationsfilm, der beim gerade in Berlin zu Ende gegangenen Wettbewerb um den Viral Video Award 2011 den Hauptpreis gewonnen hat – lustig-frivole Kondomwerbung mit aufklärerischer Wirkung ohne Zeigefinger und mit einem orgiastisch-glücklichen Ende.
Den Preis für das beste politische Viral bekam Amnesty International für das Video “Standing up for Freedom”, das mittels beeindruckend animierter Streetart eine verstörende und berührende Geschichte erzählt.
Und der Publikumspreis beim Online-Voting ging an die Filmemacher des Anti-VW-Spots für Greenpeace:
Weiterführende Lektüre und alle anderen nominierten Videos gibt es hier, und der schöne Trailer zum Internationalen Kurzfilmfestival INTERFILM ist hier.
Das ist Diego. Links als Baby, rechts als Erwachsener.
Die Fotografin Irina Werning hat im Rahmen ihres Projekts “Back to the Future” jetzt schon zum zweiten Mal Leute in der gleichen Haltung, mit identischer Mimik und meist auch vor dem gleichen Hintergrund posieren lassen wie auf ihren eigenen Kinder- oder Jugendfotos. Toll.