RADIO-AKTIVITÄT

22. März 2011 um 22:51 Uhr


Das ist ein Textauszug aus der Komödie „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt. Es ist fünfzig Jahre her, dass er dieses Stück geschrieben hat und es ist ein tolles Stück – auch wenn oder gerade weil es in diesen Tagen von bedrückender Aktualität ist.
Benjamin von Stuckrad-Barre und Christian Ulmen haben radioeins vorgeschlagen, „Die Physiker“ in einer szenischen Live-Lesung aufzuführen und radioeins hat Ja gesagt.

Weiterführende Lektüre:
„Die Physiker“ als ebook-Download (pdf)

ANDERS QUATSCHEN IM FERNSEHEN

20. Januar 2011 um 13:22 Uhr


Das sind Friedrich Küppersbusch und Benjamin von Stuckrad-Barre.
Die beiden verantworten seit kurzem zwei neue Talkshows im Fernsehen. Küppersbusch erfand „Vier gewinnt“ für n-tv und Stuckrad-Barre ersann gemeinsam mit Christian Ulmen „Stuckrad Late Night“ für ZDFneo.
Gestern waren beide zu Gast bei radioeins im Admiralspalast und redeten über ihre Shows, über Selbstversuche vor der Kamera und über’s Rauchen im Fernsehen.
Das Gespräch gibt’s komplett hier unten:

[audio: http://marionbrasch.com/Audio/kueppers-barre.mp3]

Weiterführendes Material:
„Stuckrad Late Night“ von ZDFneo
„Vier gewinnt“-Seite von n-tv

Unter anderem sprachen wir auch über Talksendungen im Fernsehen „bevor das Fernsehen erfunden wurde“ (Friedrich Küppersbusch). So wie hier:

JIM RAKETE UND DIE SOLIDARITÄT DER KLUGHEIT

31. Dezember 2010 um 13:40 Uhr


Das ist der Fotograf Jim Rakete.
Am 1. Januar 2011 wird er 60 Jahre alt. Für ihn sei das kein so wichtiger Termin, hat er gesagt. Und er sagte noch andere Dinge.
Jim Rakete macht nicht nur wunderbare Fotos, sondern er gehört zu jenen Künstlern, die sich selbst nicht dafür halten und lieber hinter ihrer Kunst verschwinden. Darüber und über noch einiges mehr sprachen wir vor ein paar Tagen bei radioeins. Das Gespräch gibt’s hier unten.

[audio: http://marionbrasch.de/Interviews/Jim%20Rakete.mp3]

Als wir so redeten, schwärmte Jim Rakete unter anderem von der Schweizerin Sophie Hunger und erwähnte dabei den Song, den sie vor kurzem bei ihrem Besuch im radioeins-Studio im Admiralspalast sang. Dieser hier:

Weiterführendes Material:
Seite von Jim Rakete bei der Agentur EYE•D
Interview mit Sophie Hunger im Spiegel

SCHLIMM SCHÖN

25. Dezember 2010 um 10:06 Uhr


Das ist einer dieser Greyhound-Busse, die gern von verlorenen Helden amerikanischer Filme benutzt werden. Meistens geht es in diesen Filmen um das Zurücklassen ungeliebter Vergangenheit und die Reise in eine ungewisse Zukunft.
Auch in einem Musikvideo der amerikanischen Sängerin Beth Hart wird der Bus benutzt. Doch das Video erzählt trotz der guten Bilder nur halb so viel wie der Live-Mitschnitt hier unten. Da wird aus einem Vierminuten-Song ein abendfüllender Film. Die Geschichte, die sie erzählt, ist ihre. Und sie tut weh.

Beth Hart war vor zehn Jahren wegen dieses Songs mal kurz ein Star. Dann versank sie in Alkohol, Drogen und Leere.
Vor zwei Jahren war sie in Berlin und spielte im radioeins-Studio im Admiralspalast. Nicht mehr so berühmt, doch dafür gesund und…

Kategorie Allgemein Musik Radio

AUFNAHMEZUSTAND

15. Dezember 2010 um 14:41 Uhr


Das ist ein schönes altes Aufnahmestudio. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Funkhauses Nalepastraße. Seit ein paar Jahren kommen Musiker aus der ganzen Welt hierher, um ihre Platten aufzunehmen, denn dieser Raum atmet Geschichte und hat einen besonderen Klang.
Der Filmemacher Sven Häusler hat Bands und Musiker eingeladen, im „Saal 4“ aufzunehmen. Live.
Im ersten Teil seiner wunderbar atmosphärischen Dokumentation befindet sich Konstantin Gropper mit seinem Projekt GET WELL SOON im „Aufnahmezustand“ und wir können ihm dabei zusehen: am kommenden Samstag, 18.11., 21.45 Uhr auf 3sat.
Sven Häusler kommt heute abend im radioeins-Studio im Admiralspalast vorbei, um über seine Arbeit zu erzählen.

Weiterführende Lektüre:
„Aufnahmezustand“ bei 3sat
Beitrag im „heute journal“ über das Funkhaus Nalepastraße
Sven Häusler und seine ungewöhnliche Interviewseite

Kategorie Fernsehen Musik Radio

DIE KUNST DES VERSCHWINDENS

25. November 2010 um 09:22 Uhr


Das ist Roger Willemsen. Er schreibt gerade was in sein Buch „Die Enden der Welt“, das vom Reisen und der Lust am Verschwinden handelt.
Warum? Das erzählte er gestern hier:
[audio: http://marionbrasch.com/Interviews/RogerWillemsen.mp3]

Weiterführende Lektüre:
Homepage von Roger Willemsen
Rezension in der F.A.Z.

COOL, SUBVERSIV UND VORBILDHAFT

3. September 2010 um 11:39 Uhr


Diese beiden gut gelaunten jungen Menschen sind Jürgen Kuttner und Tom Kühnel. Sie sind die Regisseure des Stücks „Die Sorgen und die Macht“ von Peter Hacks, das morgen (4. September) an den Kammerspielen des Deutschen Theaters in Berlin Premiere haben wird.
Nach einem handfesten Skandal und monatelangen Streitereien wurde dieses Stück am selben Haus 1963 abgesetzt. Hacks verließ das Theater, der damalige Intendant Wolfgang Langhoff trat als Intendant zurück.
Warum sie „Die Sorgen und die Macht“ gerade jetzt ans DT zurückholen, erzählten Kuttner und Kühnel gestern Abend bei radioeins im Admiralspalast. Das Interview gibt’s hier (mit Rechtsklick als Download) oder zum Gleichhören hier unten:

[audio:http://marionbrasch.com/Audio/KuttnerKuehnel.mp3]

Weiterführende Lektüre:
Berliner Zeitung zum selben Thema

Kategorie Interview Meins Radio

HUNGER NACH SOPHIE

27. Mai 2010 um 13:43 Uhr


Das ist Sophie Hunger – Songschreiberin und Sängerin aus der Schweiz.
Sophie Hunger ist anders als die anderen. Sie ist Sehnsucht und Radikalität in einem. Das erzählt die Pose, die sie da oben zeigt – und das erzählt auch ihre wunderschöne neue Platte „1983“.
Unter ein YouTube-Video* schrieb jemand diesen Kommentar:

„liebe sophie. ich hatte immer hunger. aber ich wollte deine musik sehr lange nicht kennenlernen. so in etwa, dass man etwas schönes nicht erleben will – weil es dann für einen moment vorbei sein wird. jetzt bin ich bereit. und ich kann nicht mehr sagen als danke. dass du stets hunger hast nach dir. Respect. Bewunderung. ein Wunder…“

Interview mit Sophie Hunger bei radioeins hier oder hier unten:
[audio:http://marionbrasch.com/Interviews/Sophie%20Hunger.mp3]

Und hier das Interview in 30 Sekunden:

Weiterführende Lektüre:
*Beitrag über Sophie Hunger in „titel, thesen, temperamente“
DIE ZEIT über Sophie Hunger
Sophie Hunger bei MySpace

DER MASKENMANN, DER BASS SPIELN KANN

16. März 2010 um 16:21 Uhr


Diese vertrauenerweckenden jungen Männer sind eigentlich nur vier Versionen eines Mannes – Les Claypool. Der begnadete und innovative Bassist und ehemalige Vorsitzende der Band Primus spielte einst bei Metallica vor und wurde als „zu gut“ abgelehnt.
Das machte nichts, denn er hatte jede Menge anderer guter Ideen – und nicht nur musikalische… Unter anderem schrieb er mit Primus den Titelsong für „South Park“, machte einen Film und schrieb einen Roman.
Vor genau einem Jahr erschien Les Claypools Album „Of Fungi and Foe“ und bevor er morgen abend im Lido seine lustige Musik spielt, kommt er im radioeins-Studio im Admiralspalast vorbei.

Weiterführende Lektüre:
Les Claypool bei laut.de
Les Claypool bei boing boing mit schönem Videointerview

Kategorie Musik Radio

VIEL FIL

9. Dezember 2009 um 13:08 Uhr


Gestern war der lustige Unterhaltungskünstler und Comiczeichner Fil bei radioeins im Admiralspalast, um ein paar vorweihnachtliche Gesänge anzustimmen.


Kategorie Musik Radio