KUBRICKS NEW YORK

15. Juni 2015 um 09:45 Uhr


Das ist Stanley Kubrick. Er macht ein Selbstporträt mit seiner Leica. Der Junge aus der Bronx war gerade siebzehn als er dem Magazin LOOP seine Fotos verkaufte und bei dem er kurz darauf sogar eine Festanstellung bekam.
Die Bilder entstanden zwischen 1945 und 1950 hauptsächlich in New York.







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… und so weiter.

Mehr Fotos im New Yorker Stadtmuseum

Kategorie Fotografie

DER WETTERMANN

9. Dezember 2014 um 18:55 Uhr

Mann mit Vogel
Das ist Vyacheslav Korotki. Er ist 63 und arbeitet in einer Wetterstation in der Arktis. Dort lebt er ganz allein. Die nächste Stadt ist eine Stunde mit dem Helikopter entfernt.
Die russische Fotografin Jewgenia Arbugajewa – selbst ein Kind der Arktis – hat ihn dort besucht und fotografiert. Dem Magazin THE NEW YORKER erzählte sie: „Die Welt der Städte ist ihm fremd, er akzeptiert sie nicht. Ich kam zu ihm mit der Vorstellung, er sei ein einsamer Mann, der sich wegen irgendeines Dramas hierher geflüchtet habe. Doch das war falsch. Er fühlt sich niemals einsam. Er verschwindet gleichsam in der Tundra und den Schneestürmen … Es ist, als wäre er selbst der Wind oder das Wetter.“

Boot
Obst
FunkgerätFenster
Mehr Fotos auf der Website der Fotografin
(Danke, Michael Herrmann)

Kategorie Fotografie

SCHÖN ALT WERDEN

18. Oktober 2014 um 12:39 Uhr

Schwestern
Das sind vier Schwestern. Von links nach rechts: Heather (23), Mimi (15), Bebe (25) und Laurie (21). Bebe ist die Frau des Detroiter Fotografen Nicholas Nixon, der dieses Foto 1975 machte und danach beschloss, die Schwestern jedes Jahr einmal zu fotografieren.
Er sagt: „Ich werde mit der Serie weitermachen, bis ich nur noch drei von ihnen fotografiere, nur noch zwei, nur noch eine. Die Frage ist, was passiert, wenn ich in der Mitte verschwinde. Aber das finden wir dann heraus.“
Vierzig Jahre. Vierzig Bilder. Schöner analoger Zeitraffer. (Danke, Ira.)

Weiterführende Informationen:
Artikel in der New York Times

Kategorie Fotografie

STUNDENLANG HINGUCKEN

13. August 2014 um 12:29 Uhr

(via Kraftfuttermischwerk)

TOM FOTOGRAFIERT SACHEN

28. November 2013 um 14:33 Uhr


Das ist Tom Waits. Er hat seinen Schatten an einer Hauswand mit Frosch fotografiert. Könnte sein Herz sein, der Frosch. Oder was auch immer.
Tom Waits fotografiert Sachen. Abgeplatzten Putz an Hauswänden, eine zermatschte Tomate, ein Kaninchen in seinem Garten. Und dann erfindet er Geschichten dazu: Die kaputte Hauswand duftet plötzlich nach warmem Apfelkuchen, das Kaninchen ist seine Muse und die Tomatensamen werden zu Orten auf einer neuentdeckten Inselgruppe und tragen die Namen berühmter Leute.


Mehr davon gibt’s auf seiner Seite.
Und hier jetzt noch eine schönes „Tom Waits-Cover“ von Krümelmonster.

Kategorie Fotografie Musik

SCHÖNE DEMONTAGEN

19. Mai 2013 um 13:30 Uhr

Demontage
Das ist eine Schreibmaschine. Der kanadische Künstler Todd McLellan hat sie in ihre kleinsten Einzelteile zerlegt und diese so inszeniert, dass ein ganz eigenes Kunstwerk entsteht. Auf ähnliche Weise ist er mit alten Telefonen, Fotoapparaten, Klavieren, Feuerlöschern, Kettensägen oder Rasenmähern verfahren. So wird Ingenieurskunst zu Bildender Kunst.
Und hier unten kann man ihm zusehen, wie er einen alten Radiowecker auseinandernimmt.

Weiterführende Informationen:
Mehr Demontagen

Kategorie Fotografie Kunst

BERLINER FOTOAPPARAT

31. Januar 2013 um 21:48 Uhr


Das ist der Fuß des Fotografen Tim Trzoska. Wie man sehen kann, hat er das Bild in Berlin gemacht.
Tim Trzoska macht die meisten Fotos in Berlin, denn er liebt seine Stadt. Vor allem liebt er sie dort, wo sie noch nicht glatt und verwechselbar geworden ist. Er fotografiert ein Berlin, das irgendwann verschwunden sein wird. Das machen viele, denn unsanierte Häuserfassaden und marode Höfe zu fotografieren ist ja cool. Trzoskas Fotos sind nicht cool, sie erzählen Geschichten. Das macht sie besonders.
Tim Trzoska ist ein lebender Fotoapparat. Ein sehr guter.

Und tolle Musikvideos kann er auch machen.

Weiterführende Informationen:
Fotoblog von Tim Trzoska
Tim Trzoskas Fotoseite bei Facebook

Kategorie Fotografie

UNMÖGLICH!

28. Januar 2013 um 15:13 Uhr


Das ist ein kleines Haus auf einem Fisch. „Gebaut“ hat es der schwedische Fotokünstler Erik Johansson. Inspiriert durch die surrealen Bilderwelten von M.C. Escher, Salvador Dalí oder René Magritte schafft er seine eigenen absonderlichen Landschaften und Szenen und führt damit die Wirklichkeit auf bizarre und poetische Weise ad absurdum.
Bei TED erzählt er von seiner Arbeit und lässt uns „hinter“ die Bilder schauen.

Weiterführende Informationen:
Seite von Erik Gustafsson

Kategorie Fotografie Kunst

DIE KUNST DES VERSCHWINDENS

30. Dezember 2012 um 11:46 Uhr


Das ist ein Naturfoto.
Nichts besonderes.
Wenn da nicht die Giraffe wäre…

Der amerikanische Fotograf Art Wolfe schaut seit 35 Jahren der Natur dabei zu, wie sie mit sich selbst Verstecken spielt.




Noch mehr Verschwinden (mit Auflösungen in den Bildunterschriften)
Website von Art Wolfe

Kategorie Fotografie

DER TOD FOTOGRAFIERT DICH

15. September 2012 um 23:15 Uhr


Nein, das ist nicht der Tod. Und das Foto ist auch kein „echtes“ Foto. Es ist ein Kunstwerk des britischen Röntgenfotografen Nick Veasey, der sich selbst als X-Ray-Junkie bezeichnet.
Er verwendet eine Röntgenkamera, um Dingen auf den anatomischen Grund zu gehen und ihre Schönheit zu beschreiben. In einem (wegen der nicht ungefährlichen Röntgenstrahlung) sehr abgelegenen Studio in der Grafschaft Kent fotografiert er Gegenstände, setzt sie durch Montage in einen anderen Zusammenhang und erzählt damit seine ganz eigenen Geschichten.
Seltsam und schön.
Hier erzählt er, wie er arbeitet und wie das Foto da oben entstanden ist.

Weiterführende Informationen:
Website von Nick Veasey
engl. Wikipedia über Nick Veasey

Kategorie Fotografie Kunst