Am 3. Dezember kommt Woody Allens neue Komödie “Whatever works” ins Kino. Ein Film, für den er endlich mal wieder Manhattan absperren ließ.
In der Hauptrolle: Larry David (der das spielt, was er am besten kann: sein misanthropisches Ebenbild):
Und bevor wir den gesehen haben, gibt’s schon Nachrichten von Allens neuem Projekt: “You will meet a dark stranger” soll der Film heißen und (Obacht!) von komplizierten Liebesbeziehungen handeln, bei denen sich Antonio Banderas, Josh Brolin, Naomi Watts und Anthony Hopkins gegenseitig und lustig an die Leinwand spielen sollen.
Im Herbst 2010 soll der Film ins Kino kommen. Bis dahin: Larry David und Woody Allen vor 20 Jahren…
Im Januar nächsten Jahres kommt “Das Kabinett des Doktor Parnassus” ins Kino – der neue Film von Terry Gilliam und der letzte von Heath Ledger. Er war während der Dreharbeiten im Januar 2007 gestorben und wurde später im Film durch Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell “ersetzt”.
“Parnassus” ist eine phantastische Geschichte über die Magie des Geschichtenerzählens. Es geht um Unsterblichkeit, Liebe und einen Pakt mit dem Teufel. Der wird übrigens gespielt von Tom Waits.
In einem Interview mit “The Times” sprechen Gilliam und Waits über Heath Ledger, Waits kündigt offiziell sein neues Live-Album “Glitter and Doom” an (24. November/ANTI) und Gilliam ist hoffnungsvoll, was die Realisierung seines immer wieder scheiternden Langzeitfilmprojekts “The Man Who Killed Don Quixote” betrifft.
Das komplette Interview (englisch) steht hier.
Der japanische Künstler Takeuchi Taijin machte 1300 Fotos, arrangierte sie, fotografierte das noch einmal und machte einen Film (mit überraschendem Ende!) daraus. Und hier ist noch einer nach dem gleichen Prinzip.
Bevor der neue Film von Ethan und Joel Coen ins Kino kommt, kann man sich die Zeit prima mit anderen “Filmchen” der Brüder vertreiben.
Salute Your Shorts – so heißt eine Kolumne der Online-Ausgabe des Magazins Paste, in der wöchentlich Kurzfilme, Musikvideos, Werbespots und ähnliches besprochen werden.
In dieser Woche: Die Kurzfilme der Coen-Brüder. Die meisten Regisseure versuchten sich am Kurz- und Werbefilm lange Zeit bevor sie ihr erstes längeres Werk drehten. Bei Ethan und Joel Coen war’s genau umgekehrt. Wer die ganze Geschichte (englisch) lesen will – hier.
Anschauungsmaterial gibt’s da auch und einen Film gleich hier unten. Steven Buscemi als amerikanischer Tourist in einer Pariser U-Bahnstation (2006).
Zwei Geschichten von Cormac McCarthy. Die eine vor zwei Jahren verfilmt von den Coen-Brüdern, die andere (der mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete beeindruckende und düstere Roman “The Road”) kommt Mitte Oktober ins Kino. Diesmal in der Regie des Australiers John Hillcoat und mit Viggo Mortensen in der Rolle des Vaters, der sich mit seinem kränkelnden Sohn durch eine Endzeitwelt schlägt.
Den Soundtrack zu “The Road” hat übrigens Nick Cave zusammen mit Warren Ellis geschrieben, und zwar so:
Am 2. Oktober kommt der neue Film von Ethan und Joel Coen in die Kinos (leider noch nicht in unsere): “A Serious Man” – eine schwarze 60er-Jahre-Komödie über einen in den Suburbs von Minneapolis lebenden jüdischen Physikprofessor auf der Suche nach Sinn und Wahrheit, die er bei drei Rabbinern zu finden hofft – natürlich mit fragwürdigem Erfolg…
“A Serious Man” soll der jüdischste und damit auch persönlichste Film der Coen-Brüder sein. Wann er bei uns anläuft, ist noch nicht klar.
Und während wir darauf warten, arbeiten die Coen-Brüder schon wieder an ihrem nächsten Projekt: einem Remake des Westernklassikers “True Grit” (“Der Marshal”) von 1969. Und wer wird da vielleicht mitspielen?
Jeff “The Dude” Bridges!
Zum Weitergucken: Ein Videointerview mit den Coen-Brüdern zu “A Serious Man”.
1970 erschien Roald Dahls Kinderbuch “Der fantastische Mr. Fox” – die Geschichte eines Fuchses, der bei ein paar Bauernhöfen Tiere klaut, um damit seine Familie zu ernähren, was natürlich nicht ohne Folgen bleibt.
Wes Anderson (Darjeeling Limited, The Royal Tenenbaums, Die Tiefseetaucher) hat einen Film daraus gemacht. Neumodisch altmodisch als Stopmotion und mit den Stimmen von George Clooney, Meryl Streep, Bill Murray, Owen Wilson und William Dafoe. Der Film kommt Anfang nächsten Jahres ins Kino.
Nach dem Judenjäger in Tarantinos “Inglourious Basterds” gibt Christoph Waltz bald den Oberschurken in Michel Gondrys Comicverfilmung “The Green Hornet”. Ursprünglich sollte die Rolle des Mafiabosses Chudnofsky von Nicolas Cage gespielt werden, doch der ist wegen “kreativer Differenzen” ausgestiegen.
“The Green Hornet” soll Ende 2010 ins Kino kommen. Und bis dahin – eins der vielen tollen Musikvideos, die Gondry so gemacht hat…