WUNDERLICHS BILDERBUCH (4)

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Wunderlich hatte keine Ahnung von Motorrädern, doch er konnte ohne weiteres erkennen, dass diese Maschine eine Schönheit war. Schwarzglänzend und lässig stand sie da, als wisse sie um ihre Wirkung, wolle aber daraus keine große Sache machen. Den schimmernden Lenker hatte sie zum Beiwagen geneigt, als befände sie sich mit ihm im vertrauten Zwiegespräch. Der wiederum strotzte vor Potenz mit seinem karminroten Ledersitz und dem weit nach vorn gereckten Bauch, der mit seinem verchromten Strahlenkranz so tat, als ginge er ab wie eine Rakete. „Mein Baby“, sagte der Fremde, der Wunderlichs Blick folgte. „Nicht mehr die Jüngste, aber gut in Schuss.“ (Weiterführende Lektüre hier)


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Der Beitrag wurde am 19. September 2014 um 11:08 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Literatur, Meins gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.