WUNDERLICHS BILDERBUCH (3)


Der Bahnhof hätte gut in Wunderlichs apokalyptische Traumgespinste gepasst. Die Fenster des backsteinernen Stationsgebäudes waren verrammelt, aus den Fugen des Bahnsteigs wucherte Unkraut, und hinter der schlierigen Scheibe der Bahnhofsuhr schien die Zeit schon vor Jahren stehengeblieben zu sein. Seltsam, dass hier überhaupt Züge hielten.


Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein um einen Kommentar zu schreiben.

Der Beitrag wurde am 18. August 2014 um 14:21 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Literatur, Musik gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.