AB JETZT IST RUHE – BILDERBUCH 24


(Im Krankenhaus) „Ich versuchte einen Rhythmus in den Geräuschen der Nacht zu finden. Sie widersetzten sich. Ich fing an, Tagebuch zu schreiben, und jammerte das Papier voll. Ich hatte keine Schmerzen mehr, doch ich war einsam, was viel schlimmer war. Ich bemaß die Zeit nach der Dauer der Musikkassetten, die mir Katja mit ihrem Walkman schickte. Eine Seite, eine halbe Stunde. Phil Collins stotterte »Sussudio«, Katrina & The Waves gingen auf Sonnenschein spazieren, und Falco ließ sich von Amadeus rocken – alle hatten so erschütternd gute Laune, dass es mir nur noch schlechter ging.“ (Weiterführende Lektüre: S. 289)


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Der Beitrag wurde am 24. September 2012 um 11:35 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Literatur, Meins gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.