BRENNEN, BRENNEN, BRENNEN


Das ist Jack Kerouac. Er sagte: „Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten, die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen, die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.“
Genau darum geht es auch in seinem Roman „On The Road“ (1957), mit dem er uns ein Buch geschenkt hat, das inzwischen ganze Generationen zum Kult erklärt haben und das ihn neben Allen Ginsberg und William S. Burroughs zu den wichtigsten Stimmen der Beat Generation machte.
Die Legende besagt, Kerouac habe das Manuskript im Jahr 1951 unter Kaffee- und Drogeneinfluss in nur drei Wochen auf eine Papierrolle getippt.

Bereits 1979 hatte Francis Ford Coppola die Filmrechte gekauft und suchte viele Jahre nach einem passenden Regisseur, um den Film zu produzieren. Jetzt scheint er ihn mit Walter Salles gefunden zu haben. Mit ihm hatte er vor einigen Jahren bereits „Motorcycle Diaries – Die Reisen des Jungen Che“ gemacht.
Wann die Verfilmung mit Sam Riley, Garret Hedlund, Steve Buscemi, Kirsten Dunst u.a. allerdings ins Kino kommt, ist noch nicht klar. Offenbar drehen sie noch. Hoffentlich.

Und hier liest Jack Kerouac die letzte Passage seines Buches:

Weiterführende Literatur:
„On The Road“ bei Wikipedia
New York Times über die Verfilmung


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Der Beitrag wurde am 8. Juni 2011 um 08:43 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Literatur gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.